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der Pferdetherapeut Wolfgang Gnesner
Die Kosten für eine Trainingseinheit liegen bei 65 € 1te Einheit 90€
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Gelassenheitstraining

Wer kennt das nicht, beim Ausreiten schreckt das Pferd vor einer wehenden Plastiktüte zurück. Es mag nicht durch Wasserpfützen gehen, die Radfahrer machen ihm Angst und wehe es kommt ein Hund aus dem Gebüsch gehüpft. Auf dem Turnier springt das Pferd aus dem Viereck, weil Zuschauer einen Regenschirm aufspannen. Ein weiteres Pferd mag nicht in den Springparcours gehen, weil die Werbebanner im Wind flattern. All diese und weitere Situationen kennt ein jeder Pferdebesitzer. Doch viel zu viele geben sich den Problemen hin und unternehmen nichts dagegen! Doch das Zusammenleben mit einem Pferd könnte so viel stressfreier ungefährlicher und schöner sein, wenn man sich mit diesem Problem mal genauso befassen würde, wie mit einer Galopppirouette oder einer Traversale etc. Bevor man mit dem Gelassenheitstraining beginnt, ist es sehr wichtig ein Führtraining zu machen. Erst wenn das Pferd sich problemlos und sicher führen lässt, ohne einen wegzudrängen, umzurennen oder wegzuziehen, kann man mit der Gelassenheitsarbeit beginnen. Es ist wichtig, dass das Pferd den Menschen respektiert und gelernt hat auf ihn aufzupassen. Anders, als so oft leider üblich, baut W. Gnesner nicht sofort einen kompletten Parcours auf, sondern nimmt sich jede Übung zuerst einzeln vor, um das Pferd nicht gleich mit Eindrücken zu erschlagen und zu überfordern. Es soll Zeit haben sich mit jedem einzelnen „Problem“ auseinanderzusetzen.
Schließlich kommen ja keine gelassenen, entspannten Pferde zu den Gelassenheitstrainings, sondern in der Regel schreckhafte, sensible und nervöse Pferde. Wenn man diese gleich mit dem „Vorschlaghammer“ bearbeitet, erreicht man genau das Gegenteil. So wie es alle Übungen im Einzelnen akzeptiert, kann man beginnen Übungen hintereinander zu legen und einen Parcours zu starten. Es ist es wichtig, bei jedem Pferd individuell an die Probleme heranzugehen. Daher arbeitet Gnesner auch grundsätzlich jedes Pferd im Einzeltraining. Häufig werden Parcours aufgebaut und dann laufen mehrere Teilnehmer mit ihren Pferden einfach unvorbereitet los und probieren die Hindernisse aus. Leider ist so etwas sehr gefährlich und nicht wirklich effektiv. Gnesner ist es wichtig, dass er auf jeden einzelnen individuell eingehen kann! Er beschäftigt sich intensiv mit jedem, so dass gute Ziele erreicht werden, die einen weiterbringen. Gelassenheitstraining bedeutet bei ihm nicht nur das die Pferde neue Gegenstände und Parcours kennenlernen in der Halle, sondern auch individuelle Probleme zu lösen. Egal ob das Pferd nun Angst im Gelände hat, keine Trecker mag, Probleme mit Joggern oder Hunden die aus dem Gebüsch hüpfen hat. Gnesner arbeitet nach einer soliden Vorbereitung in der Halle / Reitplatz, an genau der Problematik die das Pferd zeigt. Sein Ziel ist es, das am Ende des Tages alle glücklich und vor allem entspannt nach Hause gehen können. Gnesner arbeitet in Anlehnung an die Polizeipferdeausbildung!
Es gibt zwei Modelle, einmal gibt Gnesner Gelassenheitslehrgänge über 1 oder 2 Tage. Alternativ fährt er aber auch gern zu Privattrainings raus.
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